Modellfoto, Wohnbebauung Ottilienstrasse
Modellfoto, Wohnbebauung Ottilienstrasse
Modellfoto, Wohnbebauung Ottilienstrasse
       

Wohnbebauung Ottilienstrasse, Northeim

Planung: 1999
Grundstück: 2.950 m²
NGF: 2.057 m²
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Die vorgeschlagene Bebauung aus Reihen,- und Mehrfamilienhäusern schafft den Übergang der kleinteiligen zu den großen Strukturen der angrenzenden Stadträume. Die übergeordnete städtebauliche Ausrichtung erfährt ihre Entsprechung in der architektonischen Ausprägung der Gebäude.

Die südliche Gebäudeseite ist baukörperlich stark gegliedert, um städtebaulich Bezug auf die benachbarten Einzelhäuser zu nehmen. Zum anderen schafft Sie einen fließenden Übergang von den Wohnräumen in die Gärten. Hier bildet das Material Holz das prägende Element mit einem warmen Charakter. die Fassade wird in einer Stahl- Holzkonstruktion ausgebildet und bietet flexible, individuelle Gestaltungsmöglichkeiten für die Nutzer. Nach Norden sind die geputzten, homogenen und straßenbegleiteten Wände horizontal gegliedert und nehmen Bezug auf die angrenzenden Bauten.
Im Entwurfsprozess wurde durch eine möglichst hohe Ausnutzung der Grundstücke mit einer Grundflächenzahl von 0,32 und einer Geschossflächenzahl von 0,80 sowie einer Stapelung der Grundrisse eine Minimierung der Flächenversiegelung erreicht. Die Gebäudetiefe beträgt in der Kernzone 7,25m, die durch individuelle architektonisch geregelte Zubauten um die Kernzelle der Gebäude auf 8,75m erhöht werden kann.
Die Gebäude werden als Niedrigenergiehäuser errichtet. Sie werden im Vorgriff die Energiekennwerte der Wärmeschutzverordnung des Jahres 2000 und den Niedrigenergiehausstandart erfüllen. Solarenergie wird passiv über die großzügig geöffneten Südseiten eingespeist und verglaste unbeheizte Erschließungswege als Klimapuffer genutzt. Im Gegensatz hierzu zeigt sich die Nordseite geschlossen.
Eine zentrale Wärmeversorgung, ein Blockheizkraftwerk versorgt über eine unter den Gebäuden linear verlaufende Grundleitung die Wohnungen wirtschaftlich. Das Regenwasser wird in Erdtanks aufgefangen und als Nutzwasser in die Wohnungen und für die Bewässerung der Gärten genutzt. Der ruhende Verkehr wird teilweise in die Baukörper integriert oder befindet sich neben den Gebäuden auf nicht versiegelten Flächen.

Trotz der Ausnutzung der Grundstücke mit einer Grundflächenzahl von 0,32 und einer Geschossflächenzahl von 0,80 wurde durch die Stapelung der Grundrisse eine Minimierung der Flächenversiegelung erreicht. Die Gebäudetiefe beträgt in der Kernzone 7,25m, die durch individuelle Zubauten um die Kernzelle der Gebäude auf 8,75m erhöht werden kann.