Roman Graf wird Landesvorsitzender des BDA, Nds

08.05.2007
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Roman Graf wurde bei der Jahreshauptversammlung zum Landesvorsitzendem des BDA Niedersachsens gewählt.

Der Northeimer Architekt Roman Graf wurde auf der turnusgemäß stattfindenden Jahreshauptversammlung des Bundes Deutscher Architekten (BDA) Niedersachsen im Mai 2007 für 2 Jahre zum neuen BDA Landesvorsitzenden gewählt.

Der BDA – 1903 als eine Vereinigung freiberuflich tätiger Architekten gegründet – widmet sich baukünstlerischen und städtebaulichen Aufgaben. In den Verband berufen werden Architekten, die durch berufliche und persönliche Qualifikation gezeigt haben, dass sie den hohen Anforderungen auf technischem, wirtschaftlichem und künstlerischem Gebiet gerecht werden.

Der Bund Deutscher Architekten fördert die Qualität des Planens und Bauens gegenüber der Gesellschaft und Umwelt. Bundesweit sind rund 5.000 Architekten in allen Bundesländern Mitglieder des BDA. Obwohl dies nur 7% der bundesweit tätigen freien Architekten und Stadtplaner sind, geht immerhin jeder dritte investierte EURO durch ihre planenden Hände.

Der Northeimer Architekt Roman Graf wurde 1988 in den Bund Deutscher Architekten berufen. Nach langjähriger Mitarbeit im Vorstand der Bezirksgruppe Braunschweig und 8 Jahre als stellvertretender Landesvorsitzender, tritt er nunmehr die Nachfolge des Hannoveraners Kai Koch an. Es ist das erste Mal, dass ein BDA Landesvorsitzender nicht aus den beiden Großstätten Hannover oder Braunschweig mit ihren Architekturhochschulen stammt.

Mit dem Zitat von Guiseppe Tomasi di Lampedusa: „Die Dinge müssen sich ändern, um die Gleichen zu bleiben.“ beschrieb Roman Graf sein zukünftiges Programm auf Landesebene. Geprägt von der Kontinuität mit den öffentlichkeitswirksamen Veranstaltungen, wie das BDA Forum, den BDA Preis und das BDA Jahrbuch, wird in diesem Jahr als 4. neuer Beitrag des Landesverbandes, die Aktivitäten zur „Architekturzeit“ als Landesweite Veranstaltung vom 24. Juni bis 01. Juli den BDA weiter in Niedersachsen verankern.

Wie man es von einem Landesvorsitzenden aus der ländlichen Region erwarten kann, ist es ihm wichtig, dass diese Qualität und die Auseinandersetzung mit Architektur und Baukultur, verstärkt auch in die ländlichen Regionen getragen wird. Diese Auseinandersetzung, die in den größeren Zentren schon seit geraumer Zeit begonnen hat, ist in den ländlichen Regionen noch nicht angekommen. Gerade die Resonanz und die Besucheranzahl anlässlich der BDA Preis Ausstellung in der Kreis-Sparkasse Northeim im Februar dieses Jahres, bestärkt mich in dieser Ansicht. Der Bund Deutscher Architekten, mit seinem Verein zur Förderung der Baukunst, - ein Verein, der jedem interessierten offen steht -, muss wieder die Anlaufstelle werden, wenn es um die Auseinandersetzung bei der Gestaltung des öffentlichen Raumes und die Qualität von gebauter Umwelt geht.

Hannover, den 16.05.2007


Mehr Informationen unter
Bund Deutscher Architekten BDA Niedersachsen